NOCH RUHEN DIE SCHWERTER NICHT...

... und das Land liegt verwüstet. Die gesegneten Inseln von Nantou, eine gerade geeint, die andere noch zerrissen, sie treiben im Strom der Geschichte wie Herbstlaub auf einem Bach.

Wanderst auch Du durch dieses Land so allein wie ich? Suchst Du nach Glück, nach Ruhm auf dem Schlachtfeld oder nur nach einer Schale Reis und einem Dach für die Nacht? Ist es gar noch ehrliches Handwerk, das die hungrigen Mägen deiner Kinder füllt?

Führt Dich Dein Weg nach Arumura, der kleinen Stadt an der Grenze zum Land des Clans Kitano, ich sage Dir, es gibt dort alles und nichts mehr. Ich weiß gar nicht, wer dort jetzt regiert, welcher Fürst oder welcher Verbrecher. Am Ende sind es ohnehin das Geld oder die schnellere Klinge, die entscheiden, wer am nächsten Morgen die Sonne über Tou aufgehen sieht.

Doch wer bin ich, dass ich solches erzähle?

Nur eine blinde Frau mit einer Shamisen, die auf staubigen Straßen die Lieder vergessener Zeiten singt.

 


Still the swords do not rest... and the country lies ravaged. The blessed islands of Nantou – one unified at last, the other still torn by war, they drift in the tides of history like autumn leaves on a stream.
Are you travelling through these lands as lonesome as I am? Are you seeking good fortune or fame in battle or just a bowl of rice and a roof over your head? Is it maybe still an honest craftsman‘s hard work that fills your children‘s hungry bellies?
If you are headed towards Arumura, that small town at the border of Kitano, I tell you, you can find anything there or nothing. I do not know who reigns there now, which lord or which criminal. In the end, it is always money or the fastest blade that decide who will see the sun rise over Tou in the morning.
And who am I to tell you such things? Just a blind woman with a shamisen who walks the dusty streets singing songs of forgotten times.